Ausgelöste Brandmeldeanlage durch leichte Verrauchung
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Alarmierungszeit
22.04.2021 um 03:06 Uhr
Einsatzkategorie
Brandeinsatz > Brandmeldeanlage (kein Brand)
eingesetzte Kräfte
FW Homburg, LB 1 +++ FW Homburg, LB 3
Einsatzbericht
Vermutlich durch einen technischen Defekt hat eine Filteranlage nicht korrekt gearbeitet, daher kam es zu einer leichten Rauchentwicklung. Der Bereich wurde gelüftet und mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Durch einen technischen Defekt entstand ein Wasserschaden in einem Reihenhaus. Das Wasser trat zum Teil aus dem Gebäude heraus und lief über den Balkon ab. Auch durch die Wände drückte sich das Wasser bereits. Die Wasserleitung wurde abgedreht und das Haus stromlos geschaltet. Weitere Maßnahmen ergriff der Eigentümer in Eigenregie.
Ein Dachstuhlbrand wurde der Feuerwehr gemeldet. Dies bestätigte sich bei Eintreffen nicht, allerdings waren Teile der Decke im Bereich eines Kamins angekokelt. Demnach musste die Wand des Kamins abgetragen werden, um in das Innere sehen zu können. Auch wurde die Dämmung und das Kaminrohr auf dem Dach entfernt. Kleinere Mengen Wasser wurden zur Kühlung abgegeben und der betroffene Bereich mehrmals mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Die Kräfte waren rund eineinhalb Stunden im Einsatz.
Um einen Zugang zu einer Wohnung zu schaffen musste die Feuerwehr tätig werden. Ein Schlüssel der Haustür konnte zwar organisiert werden, allerdings war diese noch mit einer Kette gesichert, die durchtrennt wurde. Die Feuerwehrkräfte unterstützten mit einer Tragehilfe.
Ein Lkw mit Schuttmulde war seitlich einen Hang hinuntergerutscht. Um ein weiteres Abrutschen und ein mögliches Umkippen in ein Haus zu verhindern, wurde das Fahrzeug mit den Seilwinden des Rüstwagens der Feuerwehr Homburg und des Tanklöschfahrzeugs der Feuerwehr Höchen gesichert. Mit einem weiteren Fahrzeug gelang es, den Lkw wieder auf den Weg zu ziehen. Das verunfallte Fahrzeug war noch fahrbereit.
Der ausgelöste Melder konnte aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht lokalisiert werden. Eine umfangreiche Erkundung brachte allerdings kein relevantes Ergebnis. Die Feuerwehr musste keine sonstigen Maßnahmen ergreifen.
Die Brandmeldeanlage des Betriebs hat ausgelöst. Der Grund hiefür war wohl ein überhitzter Durchlauferhitzer. Der Bereich wurde belüftet und das Gerät stromlos geschaltet.
Auslaufender Kraftstoff aus einem Pkw an einer Tankstelle musste abgebunden werden. Die Benzinspur war allerdings recht klein, sodass der Einsatz in etwas mehr als zehn Minuten beendet werden konnte.
Eine Person war in einem Zimmer eingeschlossen und benötigte medizinische Hilfe. Die Tür konnte jedoch schon vor Eintreffen der Feuerwehr geöffnet werden. Die Einsatzkräfte unterstützten den Rettungsdienst bei der Tragehilfe aus dem ersten Obergeschoss mit der Schleifkorbtrage.
Die Feuerwehr wurde nach der Sprengung eines Geldautomaten alarmiert. Die Einheiten stellten zunächst den Brandschutz sicher und nach Freigabe durch die Polizei wurde eine Messung mit einem Gasmessgerät durchgeführt. Die Einsatzdauer betrug rund zwei Stunden.
Die Ursprungsmeldung "Zimmerbrand mit Menschenrettung" relativierte sich schnell, denn angebranntes Essen führte zu dem Einsatz. Es wurde eine maschinelle Belüftung der Wohnung durchgeführt. Weiteres war nicht erforderlich.
Einsatzverwaltung Feuerwehr Homburg – Daten seit 2016
220 ehrenamtliche Feuerwehrkameraden sorgen in Homburg/Saar 365 Tage im Jahr, 24/7 für Sicherheit. Die Kräfte arbeiten im Jahr über 500 bis 550 Einsätze ab. Die Einsatzzahlen steigen stetig.
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